Das Wichtigste, das es über Google Panda zu wissen gibt

von Maxi

Allgemein

Vor zwei Wochen überraschte Google mit einigen neuen Erläuterungen zum Panda-Algorithmus. Tatsächlich war das Unternehmen recht offen und gab viele wertvolle Informationen, derer viele SEO-Experten noch nicht gewahr waren.

Die bisherigen Penguin-Updates im Überblick

  • Penguin 1.0: 24. April 2012
  • Penguin 1.1: 22. Mai 2012
  • Penguin 1.5: 5. Oktober 2012
  • Penguin 2.0: 23. Mai 2013
  • Penguin 2.1: 4. Oktober 2013
  • Penguin 3.0: 18. Oktober 2014
  • Penguin 4.0: 23. September 2016

Hier sind die Punkte, die wir in Bezug auf Panda am wichtigsten finden und die im Online-Marketing wirkungsvoll umgesetzt werden können. So hilft das Wissen beim Erstellen qualitativ hochwertiger Inhalte und beim Verbessern der Qualität bestehender Inhalte.

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Als Erstes gilt es zu sagen, dass der Panda-Algorithmus spezifisch auf Inhalte ausgerichtet ist. Es geht dabei also nicht um Links, Mobilfreundlichkeit oder darum, eine HTTPS-Seite zu haben. Viel eher belohnt der Panda-Algorithmus gute Inhalte, indem spammige oder mittelmässige bis schlechte Inhalte zurückgestuft werden.

 

Hier sind die weiteren Punkte, die es zu Panda zu wissen gibt:

  1. Entfernen Sie keine Inhalte, die Google gut findet

Wenn Google Traffic auf eine Seite sendet, dann wird deren Qualität als gut genug eingestuft, um in der Suchmaschine platziert zu werden. Wenn Sie also ältere Inhalte entfernen, um sich „von Panda zu erholen“ oder aber weniger neue Inhalte loszuwerden, dann kann der Schuss nach hinten losgehen.

 

Solche Entscheidungen sollten Sie nur auf der Basis tatsächlicher Daten fällen. Denn wenn Sie Seiten entfernen, die eigentlich helfen, dann kann sich Ihr Ranking bei Google hierdurch gar noch weiter verschlechtern.

 

Verwenden Sie sowohl Google Analytics wie auch die Google Search Console, um die richtigen Entscheidungen zu fällen. Stellen Sie also bevor Sie Inhalte entfernen sicher, ob Google tatsächlich keinen Traffic auf diese Seiten sendet. Ansonsten verschlimmern sich Ihre Probleme mit Panda noch weiter.

  1. Ihre Inhalte sollten zu den Suchanfragen von Google passen

Ein wichtiges Merkmal von qualitativ hochwertigen Inhalten ist, dass sie die Erwartungen der Leser erfüllen. Wenn eine Suchanfrage also gemäss Google Analytics regelmässig Besucher auf Ihre Seite bringt, dann sollten Sie besser sicherstellen, dass Ihre Webseite diese Inhalte auch liefert.

 

So können mit Google Analytics Seiten identifiziert werden, deren Suchanfragen nicht mit den Inhalten überein stimmen. Untersuchen Sie folglich, über welche Suchanfragen die Nutzer zu Ihren Unterseiten finden und gehen dann auf diese Inhaltsbedürfnisse auf der besagten Seite ein.

 

Manchmal kann es sogar bereits reichen, einen oder mehrere Absätze etwas umzuformulieren, um die Inhalte auf diese Anfragen auf diese Weise von mittelmässig zu genial hochzutrimmen. Das führt zu einem weiteren, schönen Nebeneffekt: wenn Sie nämlich die Inhalte liefern, die Ihre Nutzer wollen, dann werden diese länger auf Ihrer Seite bleiben, mehr Ihrer Inhalte lesen und diese allenfalls mit anderen Nutzern teilen.

  1. Google Panda – Verbessern Sie Ihre Inhalte, anstatt sie zu löschen

Google hat bereits seit längerem immer wieder geäussert, dass sie das Verbessern der Qualität von Inhalten gegenüber deren Löschen bevorzugen. Gemäss dem Unternehmen können verbesserte und optimierte Inhalte eine bessere Vertrauenswertung erzielen.

 

So könne es sein, dass eine Seite etwas dünn gesäte Inhalte habe oder aber diese Inhalte von anderen Quellen stammen, was das Ranking negativ beeinträchtige. Überlegen Sie sich hier also, was Sie dagegen unternehmen können und insbesondere, was Ihre Inhalte davon abhält, in der Suche aufzutauchen.

 

Verbessern Sie also einfach Ihre Texte. Wenn Sie etwas dünne Inhalte haben, dann können Sie sie auch vorübergehend mit einem Noindex-Tag versehen. Was seitens von Google nicht indexiert werden kann, das schadet auch nicht. Arbeiten Sie währenddessen daran, Seiten in top Qualität zu erstellen – das wird sich auf jeden Fall auszahlen!

  1. Seiten mit Qualitätsinhalten werden immer von Google gerankt!

Sollte Ihre Webseite durch Panda nicht mehr in den Suchresultaten auftauchen, dann ist das, solange Sie doch Qualitätsinhalte haben eigentlich nur für die Unterseiten mit schlechten Inhalten der Fall. Bei Suchanfragen mit Keywords Ihrer guten Inhalte wird Ihre Webseite immer noch ganz normal in den Suchresultaten angezeigt.

  1. Doppelte Inhalte

Seit der Panda-Algorithmus eingeführt wurde, ging die Meinung um, dass doppelte Inhalte von Google bestraft würden. Nun hat Google allerdings ausgesagt, dass dies im Rahmen von Panda praktisch keine Rolle spiele. So seien diese Auswirkungen sehr klein. Deswegen lohnt es sich, sich auf wichtigere Themen zu fokussieren und sich vorerst keine Sorgen um doppelte Inhalte zu machen.

 

So können doppelte Inhalte zwar das SEO negativ beeinflussen – wenn es jedoch Ihr erklärtes Ziel ist, sich von den Auswirkungen des Panda-Updates zu erholen, dann sollte dieser Punkt zuletzt kommen.

  1. Die Anzahl der Worte

Viele Webmaster glauben tatsächlich, dass es auf die Anzahl Worte ankommt, ob ein Text von Panda gut gewertet wird oder nicht. Es gibt aber jede Menge Beispiele von Artikeln mit tausend Worten, die inhaltlich richtig schlecht sind. Gleichzeitig gibt es kurze Artikel, die längere Artikel an Genialität weit übertreffen und ein entsprechend gutes Ranking erhalten.

 

Denken Sie also nicht, dass die Wortzahl mit Qualität gleichzusetzen ist. Lassen Sie sich zudem auch nicht zum Gedanken verleiten, dass Artikel unter einer bestimmten Wortzahl schlecht seien.

  1. Google – Werbung & Partner-Links

Das Gerücht, dass Affiliate-Links und Werbung schlecht seien, hält sich recht hartnäckig. Dem ist aber nicht wirklich so. Viel eher geht es darum, das viele dieser Seiten sehr schlechten Content haben oder aber das Verhältnis von Links oder Werbung zu den Inhalten äusserst unausgeglichen ist. Als Faustregel gilt, dass der Wert für den Nutzer grösser sein muss, als für den Eigner der Webseite.

 

Verwenden Sie also Inserate und Partner-Links so, dass diese Ihre Inhalte unterstützen. Sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass sie Ihre Inhalte nicht erdrücken!

  1. Google Panda – Von Nutzern generierte Inhalte

Und was ist mit nutzergenerierten Inhalten? Leider haben diese derzeit einen ziemlich schlechten Ruf, da ein relativ hoher Prozentsatz davon eine schlechte Qualität hat. Starten Sie aber trotzdem nicht eine überstürzte Löschaktion. Schauen Sie stattdessen durch Ihre Webseite und entscheiden sich dann, welche der Artikel qualitativ hochwertig sind.

 

Verbessern Sie, wo nötig ganz einfach die Texte. Eine weitere Möglichkeit ist, über das Noindex-Tag die Indexierung zu blockieren – das geht übrigens auch für Foren. Für Panda geht es nämlich überhaupt nicht darum, wer in Foren, Communities oder auf Webseiten Inhalte generiert hat. Es geht einzig und alleine um Qualität.

 

Selbstverständlich müssen Sie sich aber auch um allen Spam in nutzergenerierten Inhalten sofort kümmern. Gute Richtlinien können Ihnen dabei helfen, die aktiven Nutzer vom Spammen oder exzessiven Link posten abzuhalten. Spam kann zudem auch mit Add-ons automatisch entfernt werden.

  1. Kommentare

Vielleicht haben Sie in der letzten Zeit den Trend beobachtet, dass immer mehr Webseiten Kommentare entfernen. Damit entfernen sie aber ein Signal, das Google zur Bestimmung verwenden kann, wie gut die Nutzer auf Inhalte reagieren. Genau gleich wie bei diesen ist es auch bei Kommentaren schlichtweg die Qualität, auf die es ankommt.

 

Sorgen Sie also für klare Richtlinien, um die Qualität der Kommentare zu gewährleisten. Zudem können Sie Kommentare, die nicht sonderlich gut sind, einfach nicht zulassen.

  1. Technische Probleme

Viele glauben noch immer, dass die Ladezeit einer Webseite Auswirkungen auf den Panda-Algorithmus hat. Das ist aber nicht wahr. Diese Probleme haben tatsächlich Auswirkungen auf die Gesamtplatzierung.

 

Allerdings ist dies nicht wegen Panda. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Ladezeiten gut sind und dass Ihre Linkstruktur gut ist. Im Zusammenhang mit Panda sollten Sie aber vor allem an Ihren Inhalten arbeiten.

  1. Google Panda ist nun Teil des Kernalgorithmus

….und im Gegensatz zu dem, was viele glauben, hat das absolut keine Auswirkung auf das Ranking von Webseiten. Panda ist immer noch gleich und hat immer noch dieselben Auswirkungen.

 

Google hat in der letzten Woche also viel Wissenswertes zum Panda-Algorithmus preisgegeben, mit dem SEO- und Marketingexperten Ihre Webseiten relativ einfach verbessern können.

 

Zusammengefasst ist Folgendes zu sagen: wenn Sie tatsächlich qualitativ hochwertige Inhalte für Ihre Webseiten erstellen, dann sollten Pandas bei Ihnen nicht für graue Haare sorgen.

 

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Wie sehr lohnt sich Penguin 4.0

Mit Penguin 4.0 kommt Google dem Ziel näher Spamlinks viel früher zu erkennen und zu vermeiden. Somit wird versucht low-quality Webseiten vor einem hohen Ranking zu bewahren. Sollten Sie daher in der Suchmaschinenoptimierung einen Schritt voraus sein wollen, dann brauchen Sie ein Tool, dass es Ihnen ermöglicht Ihre Links in Echtzeit zu überprüfen und wenn nötig clean-ups durchzuführen.

 

Das neue Update ermöglicht es Penguin deutlich detaillierter in Bezug auf Spameindämmung zu funktionieren. Das Ranking wird nun basierend auf Spamsignalen angepasst und wirkt sich nicht auf das gesamte Ranking der Webseite bei Google aus. Dennoch sollte man nicht ausser Acht lassen, dass Penguin nur eines von mehr als 200 Signalen ist, die Google zur Ermittlung des Rankings verwendet.

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