
Kommt es bei Ihnen auch häufig vor, dass Sie auf «veröffentlichen» klicken und nicht wirklich wissen, ob sich all die Zeit, die Sie auf einen Artikel investiert haben, auszahlen wird? Warten Sie dann auch gefühlte Ewigkeiten und hoffen vergeblich darauf, dass das Resultat stundenlanger Arbeit endlich geteilt wird? Dann sind Sie nicht alleine.
Phase 1: Evaluieren Sie Ihre potenziellen Artikel
Wenn niemand Ihren Artikel lesen will, weil er langweilig ist, dann werden Ihnen die 10 investierten Stunden leider nicht weiter helfen. Es gilt deswegen, als Erstes herauszufinden, ob ein Artikel zu einem bestimmten Thema überhaupt gelesen würde.
1. Suchen die Nutzer nach den Themen, über die Sie schreiben?
Das ist die mitunter wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie zu einem bestimmten Thema einen Artikel schreiben. Machen Sie hierzu eine Keyword-Suche mit dem Google Keyword Tool oder Google selbst. Nach was Sie Ausschau halten sollten sind Keyword-Kombinationen, die ein gutes monatliches Suchvolumen haben und bei denen Sie denken, dass Sie besser abschneiden könnten.
2. Werden die Nutzer von Ihrem Artikel etwas mitnehmen?
Eine Meinung zu veröffentlichen, jemanden zum Lachen zu bringen oder zum Denken anzuregen ist schön und toll. Aber wirklich jemandem zu helfen geht wesentlich weiter. Ein guter Artikel sollte gesuchte Themen ansprechen und dem Leser etwas mit auf den Weg geben.
Stellen Sie also sicher, dass der Leser durch das Lesen etwas lernt oder etwas zu tun erhält.
3. Was ist an Ihrem Artikel speziell?
Es reicht nicht, wiederzugeben, was andere bereits gesagt haben. Ihr Artikel muss sich wirklich von den anderen abheben. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass mehr in die Tiefe geht oder Videos verwendet, die ansonsten für Artikel dieser Art nicht benutzt werden.
Phase 2: Nehmen Sie eine Suchmaschinenoptimierung vor
Als Nächstes bringt es natürlich nichts, wenn Ihr Artikel richtig toll ist und von niemandem gefunden wird. Optimieren Sie ihn also für die Suchmaschinen, indem Sie die folgenden Punkte befolgen:
4. Benutzen Sie optimierte Titel und Untertitel
Wenn Sie Ihre wichtigste Keyword-Kombination in Ihre Titel einbauen wollen, dann ist das toll. Sie sollten aber auch dafür sorgen, dass sie eingängig sind und die Aufmerksamkeit der potenziellen Leser anziehen.
5. Verbessern Sie die URL
6. Ihre Keyword-Kombination sollte im Inhalt vorkommen
Wenn Sie die Keyword-Kombination in Ihrem Titel und Ihrer URL eingebaut haben, dann müssen Sie sie auch in den Inhalt Ihres Artikels setzen. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Der Text muss weiterhin einen natürlichen Fluss haben und natürlich klingen!
7. Benutzen Sie Untertitel?
Genau wie Ihr Titel sollten auch Ihre Untertitel Worte enthalten, die dem Crawler dabei helfen, Ihre Keyword-Kombination zu platzieren und die Nutzer zum Lesen anzuregen.
Phase 3: Strukturieren und formatieren
Die Nutzer kommen nicht und lesen einen Artikel schlichtweg, weil Sie einen geschrieben haben. Ihr Artikel sollte dem Nutzer etwas mitgeben und so formatiert sein, dass er nicht überwältigend wirkt.
8. Kurze Paragraphen
Riesige Paragraphen können überwältigend wirken und die Nutzer gleich beim ersten Anblick in die Flucht treiben. Kurze Sätze, Paragraphen und Untertitel helfen dem Leser zudem, den Artikel zuerst zu überfliegen und zu entscheiden, ob diesen sie interessiert.
9. Optimieren Sie den Artikel dafür, überflogen werden zu können
Leser haben oftmals nicht die Zeit oder Geduld, um seitenlange Artikel zu lesen. Deswegen ist es stets eine gute Idee, die Artikel noch weiter zu strukturieren, um so ein schnelles Überfliegen zu ermöglichen. Verwenden Sie also zum Beispiel Aufzählungszeichen, machen Worte oder Sätze fett oder kursiv.
10. Verwenden Sie Bilder gezielt
Wir verwenden üblicherweise Bilder, um Nutzer dazu zu bewegen, die Artikel zu lesen. Nutzen Sie diese also strategisch, um die Aufmerksamkeit auf Ihren Artikel zu ziehen. Optimieren Sie sie zudem zeitgleich auch fürs SEO, indem Sie den Dateinamen der Bilder auf die Keyword-Kombination umbenennen, als Titel des Bildes die Keyword-Kombination angeben und dasselbe auch mit dem ALT-Text tun.
11. Bauen Sie interne Links zu relevanten, vorherigen Artikeln ein
Schauen Sie Ihre vorherigen Artikel durch und entscheiden, ob einige davon relevant sind für Ihren neuen Artikel. Sollte dem so sein, dann verlinken Sie ihn in Ihren neuen Artikel und setzen einen guten Link. Das hilft auch Ihrem SEO und Ihrem internen Besucherfluss.
Bauen Sie aber maximal 2 oder 3 Links pro Artikel ein, um es nicht zu übertreiben. Wenn Sie keine passenden Artikel oder Sätze haben, die zum neuen Artikel passen, dann ist das nicht weiter schlimm.
12. Externe Links zu relevanten Artikeln oder Webseiten
Auf externe Artikel zu verlinken ist ebenfalls eine gute Idee. Stellen Sie aber sicher, dass Sie nur auf gute Seiten mit einer hohen Autorität verlinken.
13. Die Meta-Daten definieren
14. Den Textauszug definieren
Auf Blogseiten oder Webseiten wird üblicherweise lediglich ein Textauszug mit Bild angezeigt. Diesen füllt WordPress, wenn Sie nichts tun automatisch mit Text aus dem Artikel aus. Da es allerdings ein Zeichenlimit gibt, kann es sein, dass er keinen Sinn ergibt oder in der Mitte eines Satzes endet.
Das muss aber nicht sein! Sie können ganz einfach den Textauszug in WordPress selbst definieren. Üblicherweise geht das auf derselben Seite, auf welcher Sie den Artikel selbst eintragen (entweder das «more» Zeichen oder eine Box am unteren Ende des Bildschirms). Selbstverständlich sollten Sie sicherstellen, dass dieser Textauszug die Nutzer zum lesen anregt!
15. Bauen Sie eine Handlungsaufforderung ein
Jeder Artikel sollte die Nutzer zu einer Handlung auffordern. Überlegen Sie sich also, was Sie möchten, dass der Leser tut. Sie können zum Beispiel dazu auffordern, sich auf einer Rundmail-Liste einzutragen, den Artikel zu kommentieren, auf den sozialen Netzwerken zu teilen oder aber darüber informieren, wo man mehr zu dem Thema finden kann.
Zudem sollten Sie Ihren Artikel vor dem Veröffentlichen am besten auch Korrekturlesen lassen.

CEO, MIK Group
Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.