
Juni 21, 2016
Als Erstes sollten Sie priorisieren, welche Keywords tatsächlich wichtig sind. Schliesslich hat beinahe jedes Unternehmen immer eine relativ lange Liste mit Keywords, aber lediglich eine relativ kleine Zahl davon sind wirklich wichtig, relevant und könnten Ihren Verkaufszahlen potenziell Flügel verleihen. Das bedeutet, dass Sie in den Google Webmaster Tools nachschauen sollten, welche Keywords Ihnen den meisten Traffic bringen sowie welche Ihrer Unterseiten den meisten Traffic erhalten.
Verwenden Sie Google Analytics, um genauere Einblicke zu erhalten. Wenn Sie nämlich sehen, dass bestimmte Suchanfragen Ihnen besonders viel Traffic auf bestimmte Unterseiten senden, den Sie eigentlich gerne woanders haben würden, dann sollten Sie dieses Problem angehen.
Wenn es darum geht, eine Seite doch für bestimmte Keywords zu platzieren, dann sollten Sie die folgenden Schritte befolgen:
1. Diagnostizieren Sie die Ursache
Als Erstes geht es natürlich darum, herauszufinden, wo das Problem liegt und wieso nicht die von Ihnen gewünschte Seite die Platzierung in Google erhält. Das ist insbesondere wichtig, da die für die fehlende Platzierung verantwortlichen Ursachen allenfalls auch die Durchklickrate auf die Webseite an und für sich verringern und damit das Gesamtrating der Webseite bei Google beeinträchtigen. Zusätzlich kann es passieren, dass hierdurch auch die Konversionsrate schwächelt!
Suchen Sie als Erstes in Google nach dem gewünschten Keyword und Ihrer Webseite, à la «keywords site:webseite.com». Gehen Sie dann durch die ersten Suchresultate und sehen, ob die entsprechende Webseite überhaupt eine Unterseite für das Keyword oder die Keyword-Gruppe hat.
Wenn Sie herausfinden, dass eine relevante Unterseite noch gar nicht existiert, dann sollten Sie sich daran machen, eine solche aufzubauen – mit einer URL, die die Keywords enthält sowie entsprechenden Inhalten.
Allenfalls haben Sie nicht genügend Inhalte, nicht genügend einzigartige Inhalte oder bieten den Nutzern nicht einen genügend hohen Mehrwert, als dass Google finden würde, dass die Seite in den Suchresultaten gut platziert werden soll.
Wenn es sich um ein Problem mit Links handelt, dann kann es sein, dass Sie nicht genügend interne oder externe Links haben oder aber diese nicht wichtig genug sind, um die Seite aufzuwerten.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass andere Seiten ganz einfach von Google als besser eingestuft werden, da sie zum Beispiel die Keywords oft verwenden und viele andere Seiten darauf verlinken. Hier liegt der Fehler oftmals nicht bei Ihrer eigenen Seite.
2. Erstellen und Stärken der entsprechenden Webseite
Es versteht sich schon fast von selbst, dass Sie nun die benötigte Webseite erstellen oder aber stärken sollten. Wenn Sie bereits eine Unterseite haben, die aber nicht die gewünschte Platzierung für die gewünschten Keywords erhält, dann sollten Sie alles tun, um sie zu fördern und zu stärken. Das erreichen Sie, indem sie die Signale an Google verstärken und verbessern.
Sind Ihre Inhalte relevant und enthalten die Keywords? Hier geht es nicht nur um die Begriffe und spezifischen Keyword-Gruppen, denn auch der Nutzen für die potenzielle Zielgruppe ist wie Google immer wieder betont hat äusserst wichtig. Auch die interne Verlinkung hat einen grossen Einfluss auf die Platzierung: so sollten Sie prüfen, welche Seiten auf Ihre Seite, um die es geht, verlinkt und wohin Ihre Seite verlinkt. Stellen Sie sicher, dass die richtigen Links auf die richtigen Seiten gehen.
Wie wir wissen, haben zudem auch die Nutzerdaten einen grossen Einfluss auf die Platzierung einer Webseite. So ist es relativ augenfällig, dass eine oft verwendete Webseite normalerweise in Google besser platziert ist. Sie müssen sich also allem voran auch bemühen, die Nutzungsdaten der Seiten zu verbessern, die Ihnen wichtig sind und die schlechte Resultate haben.
3. Sorgen Sie dafür, dass die nicht-relevante Unterseite herab gestuft wird
Um die gewünschte Unterseite voranzubringen, können Sie auch dafür sorgen, dass die nicht-relevanten Unterseiten abgestuft werden. Das erreichen Sie, indem Sie Keywords oder ansonsten wichtige Wortgruppen entfernen, um es den Suchmaschinen so schwieriger zu machen.
In Bezug auf die externen Links können Sie sich mit den Eigentümern oder Verwaltern der Seite in Verbindung setzen, um darauf hinzuweisen, dass sie auf die falsche Unterseite verlinken. Bitten Sie ganz einfach darum, dass sie den Link ändern und künftig auf Ihre gewünschte Seite verlinken. Natürlich kann es sein, dass nicht alle darauf eingehen – aber ein Versuch ist es allemal wert!
4. Leiten Sie die Website um
Nun, wenn die anderen Aktionen keine Wirkung zeigen und nicht die von Ihnen angepeilte Seite die gewünschten Resultate bringt, dann sollten sie die «gute» Seite womöglich nicht löschen oder verschlechtern. Was Sie allerdings tun können, ist die Seite mit einer 301-Weiterleitung auf Ihre gewünschte Seite umzuleiten.
Nehmen Sie dann die Inhalte der Seite, die gut abschneidet, und setzen diese in eine Seite mit einer komplett neuen URL, die Sie dann in die Architektur Ihrer Webseite einbauen und verlinken. Die Ursprungsseite verlinken Sie aber weiterhin auf Ihre neue Seite. Auf diese Weise werden alle externen Links sowie die internen Links automatisch auf Ihre neue Seite umleiten, die Sie in den Suchmaschinen platzieren möchten.
Was wichtig ist, ist, dass Sie die Inhalte der neuen Seite leicht abändern, damit Google das nicht automatisch so interpretiert, dass es sich sozusagen um dieselbe Seite handelt, die Sie ganz einfach verschoben haben. Schliesslich wollen Sie nicht, dass Google weiterhin die alte Seite gut platziert, sondern statt dessen die neue Seite stärken, um so die gewünschten Resultate zu erzielen. Alles andere wäre nämlich fürs Ranking schlecht und hätte einen negativen Einfluss auf die Zugriffe über die Suchmaschinen.
Maxi Maxhuni
Maxi ist Experte im Bereich digitales Marketing und SEO mit einem besonderen Fokus auf nachhaltige Strategien zur Kundengewinnung. Mit jahrelanger Erfahrung...
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CEO, MIK Group
Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.