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Schema Google KI Modus

In der SEO-Community wird derzeit intensiv diskutiert, ob Schema-Markups die Sichtbarkeit im KI-Modus von Google beeinflussen. Einige SEOs vermuten, dass.

Maxi Maxhuni
Maxi MaxhuniCEO
30. September 2025
8 Min. Lesezeit
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In der SEO-Community wird derzeit intensiv diskutiert, ob Schema-Markups die Sichtbarkeit im KI-Modus von Google beeinflussen. Einige SEOs vermuten, dass bestimmte Schema-Typen die Chance erhöhen könnten, in den KI-Antworten (AI Overviews) zitiert zu werden. Doch was sagen die Daten wirklich?

Die Rolle von Schema im KI-Modus

Schema-Markups sind seit Jahren ein zentraler Bestandteil des SEO-Toolkits. Sie helfen Suchmaschinen, Inhalte besser zu verstehen und ermöglichen Features wie Rich Results oder Featured Snippets.

Mit dem Aufkommen des KI-Modus in der Google-Suche kam die Frage auf, ob Schema auch hier eine Rolle spielt. Besonders Schemata wie FAQ, HowTo oder Product wurden als potenziell vorteilhaft vermutet, da sie strukturierte Informationen liefern.

Neue Analysen zeigen jedoch: Ein klarer Vorteil lässt sich bisher nicht nachweisen.

Was die Daten zeigen

Schema Typ

Prozentualer Anteil der KI-Übersichten

Organisation

82%

Webseite/Artikel

76%

BreadcrumbList

59%

FAQ-Schema

41%

Person (Autor)

38%

Produkt/Dienstleistung

34%

ImageObject

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19%

Die Daten deuten darauf hin, dass Google im KI-Modus keine speziellen Schema-Typen bevorzugt. Stattdessen erscheinen die üblichen Basisstrukturen: Organisation, Artikel, Breadcrumbs, Autor, am häufigsten.

Diese Grundschemata bilden ohnehin das Rückgrat fast jeder gut strukturierten Website. Es ist daher wenig überraschend, dass zusätzliche Nischen-Schemata keinen messbaren Effekt zeigen.

Warum Schema im KI-Modus anders wirkt

Der KI-Modus von Google basiert zwar auf der Suchinfrastruktur, nutzt aber grosse Sprachmodelle (LLMs), die Webseiten anders interpretieren.

LLMs wie ChatGPT oder Claude lesen Schema-Markup nicht als klar strukturierte JSON-Daten, sondern tokenisieren den Rohtext des HTML-Codes. Dabei wird der Inhalt in kleinere Einheiten (Tokens) zerlegt, um ihn semantisch zu verstehen.

Das bedeutet:

- Für LLMs ist Schema kein direkter Rankingfaktor.

- Sie ziehen ihre Informationen eher aus dem Fliesstext und semantischen Kontext.

Während klassische Suchsysteme Schema nutzen, um Inhalte zu klassifizieren, orientieren sich LLMs stärker an der Qualität und Relevanz der Texte.

Was SEOs jetzt tun sollten

Schema bleibt wichtig – aber der Fokus verschiebt sich.

Für den KI-Modus empfiehlt sich folgende Priorisierung:

- Genauigkeit: Das Markup sollte immer der Realität entsprechen – keine über optimierten oder irreführenden Angaben.

- Vollständigkeit: Implementiere die Basis-Schemata (Organisation, Artikel, Breadcrumbs, Autor) konsequent auf der gesamten Website.

- Content-Qualität: Entscheidend ist, wer und was zitiert wird – und das hängt von der Autorität, Relevanz und Vertrauenswürdigkeit der Inhalte ab, nicht vom Markup.

Fazit

Schema-Markups sind ein unverzichtbares Werkzeug für SEO – aber kein Garant für Sichtbarkeit im KI-Modus.

Die Grundlagen bleiben essenziell, doch zusätzliche Nischen-Schemata bieten derzeit keinen messbaren Vorteil.

Maxi Maxhuni

CEO, MIK Group

Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.

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