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AI & SEO

Google-Agent: Was der neue AI-Agent für Ihre Website bedeutet

Google hat mit Google-Agent einen neuen User-Agent lanciert, der im Auftrag von Nutzern Websites besucht und Aktionen ausführt. Was das für SEO bedeutet.

Maxi Maxhuni
Maxi MaxhuniCEO
22. April 2026
7 Min. Lesezeit
Google-Agent: Der neue AI-Agent von Google für nutzerseitig ausgelöste Web-Aktionen
Am 20. März 2025 hat Google still und leise einen neuen Eintrag in seiner Dokumentation für «nutzerseitig ausgelöste Fetcher» hinzugefügt: Google-Agent. Was auf den ersten Blick wie ein technisches Detail wirkt, markiert einen fundamentalen Wandel in der Art, wie das Web funktioniert.

Wichtig

Google-Agent ist ein neuer User-Agent, der von AI-Agenten im Auftrag von echten Nutzern Websites besucht und Aktionen ausführt. Wer ihn blockiert, blockiert potenzielle Kunden.

Als SEO- und GEO-Agentur beobachten wir bei MIK Group diese Entwicklung genau — denn sie betrifft jede Website in der Schweiz.

Was ist Google-Agent?

Google-Agent ist ein neuer User-Agent, der von AI-gesteuerten Agenten auf Googles Infrastruktur verwendet wird. Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Crawlern wie dem Googlebot: Google-Agent wird von echten Nutzern ausgelöst.

Das bedeutet: Wenn ein Nutzer einen AI-Agenten beauftragt, eine Aufgabe im Web zu erledigen — etwa ein Produkt zu recherchieren, Preise zu vergleichen oder eine Buchung vorzunehmen — dann besucht Google-Agent die entsprechenden Websites im Auftrag dieses Nutzers.

Ein konkretes Beispiel ist Project Mariner, ein Forschungsprototyp von Google: ein AI-Agent innerhalb von Chrome, der Aufgaben für Nutzer direkt im Browser ausführt.

Warum sich Google-Agent von klassischen Crawlern unterscheidet

Der Googlebot crawlt das Web im Hintergrund, um den Suchindex zu aktualisieren. Google-Agent hingegen handelt im direkten Auftrag eines Menschen. Diese Unterscheidung ist grundlegend:
  • Googlebot: Automatisches Crawling für den Suchindex — kein direkter Nutzer dahinter
  • Google-Agent: Nutzerseitig ausgelöst — ein realer Mensch hat eine Anfrage gestellt
Für Website-Betreiber bedeutet das: Google-Agent-Besuche sind keine abstrakten Crawling-Vorgänge, sondern repräsentieren echte Nutzerintentionen. Wenn Sie Google-Agent blockieren, blockieren Sie potenziell einen Kunden.

Google-Agent-Besuche repräsentieren echte Nutzerintentionen. Wer ihn blockiert, blockiert potenzielle Kunden.

Maxi MaxhuniCEO — MIK Group

Was Sie jetzt tun sollten

1. Server-Logs auf Google-Agent-Aktivität prüfen

Beginnen Sie jetzt damit, Ihre Server-Logs nach Google-Agent-Aktivität zu filtern. Auch wenn das Volumen aktuell noch gering ist — Sie wollen eine Baseline haben, bevor der Traffic zunimmt.

Achten Sie auf den User-Agent-String und die veröffentlichten IP-Bereiche, die Google in der Datei <code>user-triggered-agents.json</code> bereitstellt.

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2. Blocking-Regeln überprüfen

Viele Websites haben CDN- oder WAF-Konfigurationen (Web Application Firewalls), die unbekannte Bots automatisch blockieren. Stellen Sie sicher, dass:

  • Google-Agent nicht versehentlich blockiert wird
  • Die IP-Bereiche von Google-Agent in Ihrem CDN (z.B. Cloudflare) erlaubt sind
  • Ihre robots.txt den Zugriff nicht unnötig einschränkt

3. Ihre Website Agent-Ready machen

Bei MIK Group haben wir unsere eigene Website bereits für AI-Agents optimiert. Dazu gehören:

  • llms.txt und llms-full.txt — maschinenlesbare Beschreibungen Ihrer Website für AI-Systeme
  • Content Signals in robots.txt — klare Regeln, wie AI-Bots Ihre Inhalte nutzen dürfen
  • Strukturierte Daten (JSON-LD) — damit AI-Agents den Kontext Ihrer Seiten verstehen
  • MCP Server Card und Agent Skills — Discovery-Protokolle für die nächste Generation von AI-Agents

Mit unserem kostenlosen AI Agent Readiness Check können Sie in Sekunden prüfen, wie gut Ihre Website auf AI-Agents vorbereitet ist.

Das grössere Bild: Die agentische Zukunft des Webs

Google-Agent ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Wir sehen einen klaren Trend:

  1. 1Heute: AI-Chatbots wie ChatGPT und Perplexity suchen und fassen Informationen zusammen
  2. 2Morgen: AI-Agents führen komplette Aufgaben aus — vom Preisvergleich über Buchungen bis zum Einkauf
  3. 3Übermorgen: Agentic Commerce — AI-Agents verhandeln, kaufen und optimieren autonom
Für Unternehmen in der Schweiz bedeutet das: Wer heute in Generative Engine Optimization (GEO) investiert, sichert sich einen Wettbewerbsvorteil, der in den kommenden Jahren entscheidend sein wird.

Fazit: Vorbereitung ist alles

Google-Agent mag heute noch ein kleines Signal sein — aber es ist ein Signal, das die Richtung vorgibt. Die Infrastruktur für eine agentische Zukunft wird jetzt aufgebaut, nicht erst in fünf Jahren.

Unsere Empfehlung:

  • Prüfen Sie Ihre Server-Logs und Blocking-Regeln
  • Optimieren Sie Ihre Website für AI-Agents (llms.txt, Content Signals, strukturierte Daten)
  • Testen Sie Ihre AI-Readiness mit unserem kostenlosen Tool
  • Planen Sie GEO als festen Bestandteil Ihrer SEO-Strategie
Haben Sie Fragen zu Google-Agent oder möchten Sie Ihre Website für die agentische Zukunft optimieren? Kontaktieren Sie uns — wir beraten Sie gerne.
Maxi Maxhuni

CEO, MIK Group

Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.

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