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AI & SEO

Die Zukunftspläne von Google: AI Search und mehr

Das erste Quartal 2020 ist endlich um! Ich weiss, es fühlte sich an wie ein ganzes Jahr, doch waren es nur die ersten 3 Monate, vollgepackt mit News aus.

Maxi Maxhuni
Maxi MaxhuniCEO
20. März 2020
8 Min. Lesezeit
Die Zukunftspläne von Google: AI Search und mehr

Was Planen wohl die "Too big to fail" Unternehmen? Nehmen wir uns Mal Google unter die Lupe. Was planen sie für die Zukunft? Was steht alles auf ihrer Agenda und können wir schon etwas erahnen? Aktuell redet jeder über die häufigen Algorithmus-Updates bei Google und die Veränderungen der Suchresultatseiten, aber Google besteht nicht nur aus der Suchmaschine.

Das erste Quartal 2020 ist endlich um! Ich weiss, es fühlte sich an wie ein ganzes Jahr, doch waren es nur die ersten 3 Monate, vollgepackt mit News aus der ganzen Welt!

Coronavirus, Waldbrände in Australien, Erdbeben in der Türkei, Überflutungen in Italien, Iran Konflikt, und es hört nicht mehr auf. Ich bin mir sicher, dass viele von uns, nie in den Sinn gekommen wäre, dass wir jemals eine solche Situation mit Quarantäne & Coronavirus erleben würden.

In dieser Krisenzeit verbringen wir viel mehr Zeit mit der Familie, wir achten auf unsere Nächsten, wir engagieren uns für die Community und investieren mehr Zeit in Freundschaften und Hobbys.

Das Google Imperium hat mittlerweile eine ganze Armada von Unternehmen und Services, welche mit der Suchmaschine verbunden sind. Google hat reichlich Pläne für die Zukunft und einige davon werden definitiv auch uns betreffen, wie privat so auch im geschäftlichen Umfeld und sich eindeutig auf die Marketingstrategien von morgen auswirken.

Nr. 1: Führungskräfte von Google setzen auf «Ambient Computing»

Was ist Ambient-Computing? Ein Ambient Computing-System ist ein Software- & Hardware Netzwerk, das eine Vielzahl von Rechner- und netzwerkfähigen Geräten koordiniert, um deren Einsatz in Heim- und Geschäftsumgebungen zu erleichtern.

Eine Vielzahl von Geräten (Computern, Netzwerken, Internet of Things u.v.m.) können dann über ein einziges Betriebssystem gesteuert werden. Dies bedeutet, dass alles, was uns umgibt, miteinander verbunden ist und synchronisiert agiert, ohne dass wir proaktiv darauf wirken müssen.

«Unsere Vision für das Ambient-Computing ist es, zu Hause, auf der Arbeit oder unterwegs eine einheitliche Erfahrung zu schaffen», sagt Rick Osterloh, Hardware-Leiter von Google.

Kurz gefasst, Google möchte seine Nutzer überallhin begleiten. Somit können sie von überall auf alle Dienste zugreifen – bei der Arbeit, zu Hause und unterwegs – und zwar mit einheitlichen Methoden und Befehlen. Die Google-Dienste sollen im Hintergrund verschwinden und so zuverlässig und unverzichtbar werden, wie das fliessende Wasser.

Mit anderen Worten, Google möchte, dass wir es rund um die Uhr verwenden, egal wo wir uns befinden oder was wir gerade tun. Dies wird erreicht, indem sie ihre Produkte überall integrieren, ob auf Android-Geräte, Chromebooks, Smartwatches oder Google Home, egal wo, egal wann.

Aktuell gibt es ungefähr 2 Millionen mobile Apps und über 13 Milliarden mobile Geräte. Es gibt 759-mal mehr Webseiten als Apps, deshalb ist eine eigene App, vielleicht doch nicht so eine schlechte Idee.

Nr. 2: Zukünftige Generationen sind hauptsächlich an Google-Geräten gebunden

Hast du ein Chromebook? Wahrscheinlich nicht, oder? Doch die neue Generation auf der Welt wächst gerade mit diesen Chromebooks an. Chromebooks sind nicht nur preislich lukrativ, sondern sie sind dabei die Welt zu erobern, zumindest wenn es um die neuen Generationen geht: Millennials und Generation Z.

In einigen Ländern, wie die USA, verwenden 60% der Schulen Chromebooks. Apple hat übrigens auch versucht, in Klassenräume einzudringen, aber sie hatten nicht den gleichen Erfolg wie Google. Das bedeutet, dass Kinder mit Google-Geräten aufwachsen und sich mit dem "Google Ökosystem" auskennen und die Service auch nutzen.

Nr. 3: Google wird jemanden kaufen, der im E-Commerce eine grosse Rolle spielt

Wenn du an E-Commerce denkst, welcher Name fällt dir gerade ein? Ich wette, du denkst gerade an Amazon oder Digitec. Google versucht schon seit Jahren, einen Marktanteil zu erobern. Von Einkaufsaktionen bis zu Google Shopping war das alles nicht wirklich effektiv.

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Ich denke sie werden indirekt im grossen E-Commerce Rennen einsteigen und alle grossen Player konkurrenzieren. In dem sie Unternehmen helfen, werden sie ihre eigenen E-Commerce Shops erstellen. Egal ob Shopify, BigCommerce oder WIX sie möchten unbedingt am Rennen teilnehmen und das im ganz grossen Stil.

Nr. 4: Google wird die Hardware-Branche dominieren

Damit ist nicht gemeint, dass sie etwas Besseres als ein iPad oder ein iPhone schaffen werden. Denn Apple ist im Kern ein Hardware-Unternehmen und ist eindeutig das Beste, wenn es darum geht, einzigartige Geräte zu produzieren. Aber es gibt ein grosses Problem mit Apple- und sogar Samsung Geräten: sie sind extrem teuer.

Google limitiert ihre Plattform nicht auf ihre eigene Hardware sondern lässt andere Hersteller ihr Betriebssystem für ihre Smartphones verwenden. Ihr Ziel ist es nicht viel Geld pro Endgerät zu verdienen, sondern alle Menschen auf der ganzen Welt dazu zu bringen, ihre Plattform und Betriebssysteme zu nutzen.

Sie tun das, damit sie mehr Daten sammeln und so den grössten Teil des Geldes aus Werbung generieren können, weil die Geräte, die die Leute nutzen, alle zu den mit Anzeigen gefüllten Suchmaschine führen.

Da nur 5% der gesamten Menschheit in den USA leben, ist der globale Markt riesig und im stetigen Wachstum. Der Marktanteil von Android liegt aufgrund seiner leistbaren Hardware und Partnerschaften bei rund 87%.

Nr. 5: Google Ads werden auch offline geschaltet

Ausgaben für Online Marketing haben im Jahr 2017 ganz klar die traditionellen Werbungen in der Schweiz überholt.

Google wird bald nicht nur in der Online-, sondern auch in der Offline-Werbung eintauchen. Google besitzt in seiner Armada von Unternehmen eine grosse Anzahl von relevanten Services, welche tagtäglich besser in der Landschaft integriert werden. Zum Beispiel besitzt Google den Uber Konkurrenten Waymo, welcher immer beliebter wird.

Mit Waymo, Smartphone, Smartwatch, Android, Google Chrome und Co. weiss Google ganz klar wohin die Reise geht und kann somit individuell Anzeigen anpassen. Sie können damit besser und effizienter werben und somit einen Ausgleich zwischen Offline- und Online-Anzeigen erbringen.

Nr. 6: Suchergebnisse werden in Zukunft nicht gleich wie heute aussehen

Du wirst diese Änderung wahrscheinlich am meisten hassen, aber das Gute daran ist, dass sie die Suchmaschine benutzerfreundlicher macht. Momentan testen sie zurzeit viele verschiedene Anzeigetypen. Als Unternehmen kannst du beispielsweise Leads über Google sammeln.

Und schliesslich kannst du ein Hotelzimmer direkt in der Suchmaschine buchen, ohne die Website des Hotels aufzurufen. Gleiches gilt für Hypotheken, Autoversicherungen und viele andere Branchen.
Das bedeutet aber nicht, dass SEO keinen Wert mehr hat oder keiner mehr von der Suchmaschine direkt auf deine Webseite gelangt, sondern nur, dass du dich diesen Veränderungen anpassen musst.

Fazit

Die Zukunft wird anders aussehen. Unternehmen wie Tesla, Netflix oder Amazon sind nicht die einzigen, die innovativ sind, die meisten sind es.

Das ist der einzige Weg, um erfolgreich voranzugehen und als Gewinner ans Ziel zu gelangen, sich den Nutzern anzupassen und sich stets neu zu entwickeln. Wenn du dich schnell anpasst, während deine Konkurrenz schläft, gehörst du zu den Gewinnern!

Maxi Maxhuni

CEO, MIK Group

Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.

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