
Wichtige Fakten auf einen Blick:
Schnellere Ladezeiten: 50 % der Nutzer erwarten, dass eine Website in unter 2 Sekunden lädt.
Bessere Sichtbarkeit: Bilder erscheinen in etwa 38 % der Google-Suchergebnisse.
Höhere Aufmerksamkeit: Bildunterschriften ziehen 300 % mehr Aufmerksamkeit als der Haupttext.
Optimierungsstrategien:
Dateinamen und Alt-Texte: Klare, beschreibende Namen und Alt-Texte wie „kaesekuchen-mit-erdbeeren.jpg“.
Komprimierung: Verwenden Sie Formate wie WebP oder AVIF, um die Dateigrösse zu reduzieren.
Strukturierte Daten: Nutzen Sie Schema.org, um Bilder besser für Suchmaschinen zu kennzeichnen.
Technische Optimierung: Implementieren Sie Lazy Loading und responsive Bilder für eine optimale Darstellung auf allen Geräten.
Empfohlene Tools:
TinyPNG: Spart bis zu 80 % Dateigrösse.
Optimole: Reduziert JPEG-Dateien um bis zu 94,77 %.
Schnellvergleich der Bildformate:
Tipp: Über 58 % des Internetverkehrs kommt von mobilen Geräten – optimieren Sie Ihre Bilder für Mobilgeräte, um Ladezeiten und Nutzererfahrung zu verbessern.
Fazit:
Die richtige Image SEO verbessert die Ladegeschwindigkeit, erhöht die Sichtbarkeit und steigert die Nutzerbindung. Starten Sie mit der Optimierung Ihrer Bilder, um Ihre Website-Performance nachhaltig zu verbessern.
Dateinamen und Alt-Texte
Regeln für Dateinamen
Hier ein paar wichtige Tipps:
Verwenden Sie nur Kleinbuchstaben.
Wörter sollten mit Bindestrichen getrennt werden (keine Unterstriche).
Halten Sie den Dateinamen auf 5–6 Wörter begrenzt.
Vermeiden Sie Sonderzeichen und nutzen Sie nur Buchstaben und Zahlen.
Ein guter Dateiname kombiniert das Hauptkeyword mit einer präzisen Beschreibung. Ein generischer Name wie «bild1.jpg» sollte durch etwas Aussagekräftiges ersetzt werden, z. B. «kaesekuchen-mit-erdbeeren.jpg». Sobald der Dateiname steht, geht es an die Alt-Texte.
Effektive Alt-Texte verfassen
Alt-Texte sind entscheidend für SEO und Barrierefreiheit. Sie helfen nicht nur Suchmaschinen, sondern auch Nutzern, die auf Screenreader angewiesen sind. John Mueller von Google erklärt.
Damit Ihre Alt-Texte effektiv sind, beachten Sie folgende Punkte:
Maximal 125 Zeichen verwenden.
Die wichtigsten Informationen gehören an den Anfang.
Mit einem Punkt abschliessen, damit Screenreader den Text korrekt verarbeiten.
Keine Füllwörter wie «Bild von» oder «Foto von» verwenden.
Für mehrsprachige Websites sollten die Alt-Texte in allen unterstützten Sprachen verfügbar sein.
Gute und schlechte Beispiele
Hier sind einige Beispiele, die zeigen, wie Dateinamen und Alt-Texte richtig oder falsch umgesetzt werden:
Ein weiteres Beispiel:
<img src="amp.png" alt="Orange AD30HTC - 30 Watt Verstärker">
Auch wenn die Optimierung etwas Zeit kostet, profitieren sowohl die Bildsuche als auch die Barrierefreiheit erheblich davon.
Bildkomprimierungsmethoden
Sobald Dateinamen, Alt-Texte und andere Meta-Daten optimiert sind, ist der nächste Schritt die technische Komprimierung der Bilder. Das Ziel: Kürzere Ladezeiten und eine bessere Performance.
Bildformatauswahl
Die Wahl des richtigen Bildformats ist entscheidend. WebP bietet oft die beste Effizienz, da es verlustfrei bis zu 26 % und verlustbehaftet 25–34 % besser komprimiert als ältere Formate.
Komprimierungswerkzeuge
Mit den richtigen Tools können Bildgrössen erheblich reduziert werden. Hier sind zwei beliebte Optionen:
Optimole
- Reduziert JPEG-Dateien um bis zu 94,77 %
- Unterstützt Dateien bis zu 5 MB
- Behält das Originalformat bei
- Einfache Bedienung
TinyPNG
- Spart bis zu 80 % der Dateigrösse
- Verfügbar als WordPress-Plugin
- Dropbox-Integration
- Unterstützt JPEG, PNG, APNG und WebP
Bildgrössenstandards
Die richtige Bildgröße ist genauso wichtig wie das Format. Hier ein Überblick über empfohlene Grössen:
Tipps zur Bildgrössenoptimierung:
- Halten Sie die Dateigrösse unter 500 KB, maximal 2 MB.
- Komprimieren Sie die Bilder vor dem Hochladen.
- Vermeiden Sie CSS/HTML-Skalierungen.
- Denken Sie mobil: Über 50 % des Traffics kommt von mobilen Geräten.
Ein schneller Seitenaufbau ist entscheidend: Über 50 % der Nutzer verlassen eine Website, wenn das Laden länger als drei Sekunden dauert. Tools wie PageSpeed Insights helfen dabei, die Ladezeiten zu analysieren und zu verbessern. Mit diesen Massnahmen optimieren Sie sowohl die SEO als auch die Nutzererfahrung.
Strukturierte Daten für Bilder
Bei der Bildoptimierung sind nicht nur Dateibenennung und Bildkomprimierung wichtig – auch strukturierte Daten spielen eine entscheidende Rolle. Sie helfen dabei, die Sichtbarkeit Ihrer Bilder in den Suchergebnissen zu erhöhen.
Schema.org ist eine Initiative, die von Google, Microsoft, Yahoo und Yandex ins Leben gerufen wurde. Sie wird bereits von mehr als 45 Millionen Webdomains genutzt, die zusammen über 450 Milliarden Schema.org-Objekte implementiert haben.
Mit diesem Wissen können Sie jetzt die Integration auf Ihrer Website angehen.
Technische Optimierungsmethoden
Nachdem grundlegende Bildoptimierungen durchgeführt wurden, geht es hier um technische Feinjustierungen. Moderne Methoden helfen, Bilder schneller zu laden und die SEO-Sichtbarkeit zu verbessern.
Lazy Loading einrichten
Mit Lazy Loading werden Bilder erst geladen, wenn sie tatsächlich im sichtbaren Bereich erscheinen. Das spart Ladezeit und Bandbreite.
Ein Beispiel für natives Lazy Loading:
Responsive Bildcode
Mit responsive Bildern passen sich die Bildgrössen an verschiedene Bildschirmbreiten an. Das srcset-Attribut ermöglicht es dem Browser, die passende Bildversion zu laden.
Ein Beispiel für responsive Bilder mit srcset:
Für eine noch bessere Performance kann ein CDN (Content Delivery Network) eingesetzt werden, das Bilder schnell weltweit bereitstellt.
CDN-Implementierung
Ein CDN verkürzt Ladezeiten erheblich, indem es Bilder über globale Serverstandorte ausliefert. Dies kann die Ladegeschwindigkeit um ein Vielfaches erhöhen.
Für die besten Ergebnisse:
- Bilder vor dem Upload in Grösse und Format optimieren
- Cache-Header korrekt konfigurieren
- Ein CDN mit Serverstandorten in der Schweiz nutzen
- Regelmässige Performance-Checks durchführen
Diese Schritte verbessern die Bildqualität und steigern gleichzeitig die SEO-Effektivität.

CEO, MIK Group
Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.