Wichtig
Die durchschnittliche AI-Mode-Suchanfrage ist 3x so lang wie eine traditionelle Suchanfrage. Menschen übersetzen ihre Gedanken nicht mehr in Keywords — sie stellen einfach ihre Frage.
Bei MIK Group haben wir den 27-seitigen Google-Report analysiert und die wichtigsten Erkenntnisse für Schweizer Unternehmen zusammengefasst. Alle Daten stammen aus Google Trends und internen Google-Search-Daten für den US-Markt (Mai 2025 bis April 2026).
Wie sich das Suchverhalten verändert
Suchanfragen werden länger und natürlicher
Follow-up-Anfragen explodieren
Multimodale Suche wächst rasant
Die Top-5 Keywords im AI Mode
- 1Find — Nutzer suchen gezielt nach Lösungen
- 2Information — Wissenssuche bleibt zentral
- 3Identify — Erkennung und Einordnung von Dingen
- 4Explain — Erklärungen und Zusammenhänge verstehen
- 5Summarize — Zusammenfassungen von komplexen Themen
Wonach Menschen im AI Mode suchen: 5 Kategorien
Google identifiziert fünf Hauptkategorien, in denen AI Mode das Suchverhalten verändert:
1. Explore — Entdecken und Inspirieren
Die Top-Themen bei «wo sollte ich»-Anfragen: Auto reparieren, Shopping, Produkt-Informationen finden, Formulare einreichen, Streaming, Live-Sport, Konzertkarten, Urlaub.
2. Decide — Informierte Entscheidungen treffen
Die Top-10 Shopping-Themen mit Follow-up-Fragen: Elektronik, Bücher/Filme/Musik, Kleidung, Health/Beauty, Automotive, Haus/Garten, Lebensmittel, Heimwerken, Spielzeug, Sport/Outdoor.
3. Learn — Verstehen und Lernen
AI Mode wird zum persönlichen Tutor. Die Top-Fächer für Quizzes und Lernhilfen: Mathematik, Spanisch, Englisch, Geschichte, Biologie, Chemie. Aber auch professionelle Zertifikate werden gesucht: Security+, Network+, Anwaltsprüfung, Immobilienlizenz, CPA.
4. Do — Aufgaben erledigen
Top Restaurant-Attribute in Follow-up-Gesprächen: Familienfreundlich, Aussicht, Live-Musik, Bar, Vegane/Vegetarische Optionen, Privater Raum, Outdoor-Sitzplätze, Hundefreundlich.
5. Create — Kreativität freisetzen
Was das für Schweizer Unternehmen bedeutet
Die Daten stammen aus dem US-Markt — aber das Suchverhalten ist universell. Die Schweiz wird dieselben Trends erleben, sobald AI Mode hier vollständig ausgerollt ist. Hier sind die wichtigsten Ableitungen:
1. Keywords allein reichen nicht mehr
2. Follow-up-fähige Inhalte erstellen
3. Visuelle und multimodale Inhalte werden Pflicht
4. Lokale Attribute entscheiden über Sichtbarkeit
5. Die Entscheidung fällt in der Suche — nicht auf Ihrer Website
6. Planungs-Content wird zum Traffic-Magneten
“Die Daten aus den USA zeigen uns die Zukunft der Suche in der Schweiz. Unternehmen, die jetzt ihre Content-Strategie an konversationelle, multimodale und aufgabenorientierte Suchanfragen anpassen, werden in 12 Monaten die Gewinner sein.”
Hinweis zu den Daten
Alle Daten in diesem Artikel stammen aus Googles offiziellem AI Mode US Insights Report (Mai 2025 — April 2026). Die Keyword- und Anfrage-Daten basieren auf Google Trends und internen Google-Search-Daten. Sie beziehen sich auf den US-Markt und sind nicht 1:1 auf die Schweiz übertragbar — die Verhaltenstrends sind jedoch universell und werden mit der Einführung des AI Mode in der Schweiz relevant.
Fazit: Die AI-Suche ist da — vorbereiten statt abwarten
Googles Daten lassen keinen Zweifel: AI Mode ist kein Experiment mehr — es ist die Art, wie über eine Milliarde Menschen suchen. Die Suchanfragen werden länger, konversationeller und multimodaler. Wer heute noch nur für kurze Keywords optimiert, optimiert für die Vergangenheit.
Für Schweizer Unternehmen ist jetzt der Zeitpunkt, die Content-Strategie anzupassen: natürliche Sprache, thematische Tiefe, visuelle Inhalte und vollständige Geschäftsinformationen. Die Unternehmen, die das zuerst umsetzen, werden in der neuen AI-Suche die grösste Sichtbarkeit geniessen.

CEO, MIK Group
Maxi Maxhuni ist CEO der MIK Group und Experte für Suchmaschinenoptimierung und digitale Wachstumsstrategien. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Marketing hilft er Schweizer KMU, ihre digitale Sichtbarkeit nachhaltig zu steigern.


