Top 10 Webdesign Trends 2014

von Maxi

Social MediaWeb

Das neue Jahr ist da und wir stellen die Webdesign Trends 2014 vor. Das Jahr 2013 war ein sehr spannendes Jahr für Webdesign und Web-Technologien im Allgemeinen.

 

Die Web-Entwicklung ist vorangeschritten und wird auch im Jahr 2014 weiter gehen, einiges wird weiter entwickelt, anderes neu erfunden und wieder andere Webtechnologien werden komplett verschwinden. Was im Jahr 2014 kommen wird und welche Webdesign Trends angesagt sind, haben wir für Sie zusammengefasst.

1. Mobile Web, Responsive Design & Images

Ob draussen auf der Strasse, auf einer Party mit Freunden, auf dem stillen Örtchen, im Bett oder im Urlaub, das Smartphone ist unser ständiger Begleiter.

 

Wie wir in unserem Artikel ‚Die All-inclusive-Webseite‚ bereits berichteten, sind seit Ende 2013 bereits über 70 % der Schweizer mit einem Smartphone unterwegs.

 

Smartphones sind aus unserer Realität inzwischen nicht mehr wegzudenken. Deshalb muss jede professionelle Webseite zwangsläufig für mobile Endgeräte optimiert sein – dabei spielt das Endgerät keine Rolle, ob Tablets oder Smartphones.

Responsive Design

Responsive Webdesign ist die direkte Folge aus dem Mobile-Web-Trend und ist ein Must have für jedes in Entwicklung stehende Web-Projekt. Responsive Design steht erst am Anfang und es kommen viele neue Funktionen, Tricks und Weiterentwicklungen auf responsiven Webseiten auf uns zu.

 

Neue Webseiten, optimiert für mobile Endgeräte sind eine Herausforderung, denn bei der Erstellung des Konzepts, Layouts und Entwicklung muss immer auch an die mobilen Endgeräte gedacht werden und dies von Anfang an geplant werden.

 

Leider sind viele Agenturen noch immer nicht auf dieser Schiene und so werden auch im Jahr 2014 noch neue Webseiten erstellt, die nicht optimiert sind.

2. Full-Screen-Design / Photographic Web

„Bilder sagen mehr als tausend Worte.“

 

Dank moderner Webtechnologie ist das Full-Screen-Design für jedes mögliche Endgerät wie Laptops, Smartphones, Tablets oder auch Smart-TV’s Realität geworden.

 

Webseiten mit festen Grössen sind nicht mehr „up to date“ und gehören somit der Vergangenheit an. Neue trendige Vollbild-Webseiten werden mit beeindruckenden Bildern, Videos und intelligenten Design-Elementen optisch perfekt dargestellt.

 

Das Full-Screen-Design eignet sich auch perfekt fürs Storytelling mit Animationen, mehr dazu beim Trend Nummer 10.  Mit Vollbild-Webseiten und passendem Content lässt sich der Besucher schneller mitreissen und zur gewünschten Aktion bewegen als mit einer Standard-Webseite.

 

Das Photographic Web ist vor allem in der Mode- und Designbranche ein Begriff geworden,  denn hochauflösende Bilder und Videos spielen immer eine wichtigere Rolle beim Bewerben von Dienstleistungen und Produkten.

3. Video-Hintergründe

Videos sind das beste Medium, wenn es darum geht Emotionen zu transportieren. Mit HTML5 wurde uns der Weg geebnet, Videos besser in unsere Projekte zu integrieren oder gar als komplette Hintergründe auf Webseiten zu nutzen.

 

Dank Videos können wir interaktive Websites erstellen, welche die User-Experience einer Webseite komplett ändert. Videos geben einer Website eine neue visuelle sowie emotionale Tiefe. Sie wollen Ihre Geschichte erzählen? Dann ist ein Video der beste Storyteller für Ihr nächstes Webprojekt.

Die Vorteile von Videos:

  • Videos geben einer Website bzw. Marke ein menschliches, emotionales und visuelles Element.
  • Mit Videos lassen sich mehr Menschen erreichen
  • Mit Videos werden höhere Conversions Raten erzielt, aus Besuchern werden potenzielle Kunden gemacht
  • Interaktiv: Videos ermuntern den Webseiten-Besucher zu einer Handlung (Call-to-Action)

Mal unter uns, wer hat schon Lust und Zeit lange Texte zu lesen, um sich zu informieren? Videos hingegen werden deutlich besser wahrgenommen und können beim Empfänger Emotionen auslösen und ihn dazu animieren in Ihrem Sinne zu handeln, beispielsweise Sie zu kontaktieren.

4. Off-Canvas

Off-Canvas, auf gut Deutsch „ausserhalb der Leinwand“ ist eine spezielle ‚Responsive Design‘-Art. Mit Off-Canvas kann gezielt die nicht sichtbare Fläche dazu genutzt werden, um Inhalte erst dann anzuzeigen, wenn diese gebraucht werden, anstatt diese untereinander aufzulisten, wie es der Standard ist.

 

Dadurch verhindert man lange scrollbare Seiten, wie es zum Beispiel bei einem Onepager der Fall ist.

 

Dabei wird die Navigation nur bei Bedarf eingeblendet, ansonsten wird nur der wichtige Inhalt angezeigt. Off-Canvas ist daher eine sehr elegante Lösung, um den gesamten Content auf einem kleinen Smartphone-Monitor darzustellen.

 

Auch für Tablets und andere Endgeräte kann sich Off-Canvas gut eignen, beispielsweise wenn eine Website möglichst schlicht gehalten werden soll, so können dank Off-Canvas wichtige Elemente wie die Navigation ‚ausserhalb der Leinwand‘ präsent sein und nur auf Abruf angezeigt werden.

 

Sinn und Zweck wäre es die grafischen Elemente, die Typografie und vor allem den Inhalt (Content) im Fokus der Webseite zu stellen und dadurch potenzielle Kunden zu mehr Interaktivität zu bewegen.

5. One-Page-Design

Vorteile von One-Page-Webseiten: One-Page-Design Webseiten – auch als Single-Page-Design oder Pageless Design bezeichnet – sind unter Webdesign Agenturen derzeit sehr beliebt, da sie gewisse Vorteile gegenüber anderen Website-Typen haben. Der Content einer Website wird auf einer einzigen Seite dargestellt. One-Page-Websites sind bestens geeignet für das sogenannte Storytelling.

  • Vereinfachung der Navigation
  • Inhalte lassen sich erzählerisch anordnen, d.h. in eine in sich schlüssige Geschichte
  • Besucher kann Informationen auf nachvollziehbare Weise aufnehmen
  • Produkte oder Dienste lassen sich besser und direkter präsentieren

One-Page-Websites eignen sich besonders gut für Business-Websites

 

Die One-Page-Webseite eignet sich besonders für Business-Webseiten, die ein Produkt oder eine Dienstleistung im Fokus stellen wollen. Dank der Geradlinigkeit wird der potenzielle Kunde nicht auf andere Seiten weitergeführt, sondern bleibt auf dieser einen Seite bis er am Schluss der Geschichte zum Ziel geführt wird.

5. Flat Design: Minimalismus ganz grosser Trend

Flat Design oder auch Flat UI, sprich flaches Design, ist gewissermassen die Reduktion von Inhalten und ein Minimalismus, der bereits 2013 voll im Trend war. Sehr bekannte Beispiele dafür sind das Windows-8-UI sowie das iOS7 von Apple.

 

Anstelle von realitätsnahen Elementen, werden beim Flat Design „flache“, einfarbige Farbflächen genutzt und es wird viel Wert auf Typografie, Proportionen und Sauberkeit gelegt.

 

Flat Design war überhaupt eines der am meisten diskutierten Webdesign Trends, vor allem wenn sich es um das Thema User Interface Design handelte.

7. Parallax Scrolling

Eine interaktive Webseite der ganz besonderen Art.

 

Parallax Scrolling sorgt für sehr interaktive Webseiten und wird vor allem in Kombination mit One-Page-Design genutzt. Die Technik hinter Parallax Scrolling kommt aus dem Game-Design und hat den Sinn, die Scroll-Geschwindigkeit unterschiedlicher Objekte auf mehrere Ebenen zu verteilen.

 

Mit Parallax lassen sich visuelle Effekte erstellen wie beispielsweise einfache Bildübergänge, interaktive Geschichten etc. Wir freuen uns schon auf neue tolle Ideen, die mit Parallax-Scrolling im Jahr 2014 umgesetzt werden.

8. Grosser Auftritt für Typografie

Unter Webdesign Trends im 2014 ist die Typografie. Die Entwicklung des Flat Designs hat dazu geführt, dass auch die Typografie weiterentwickelt wurde. Gute Typografie ist natürlich nicht erst seit 2013 oder 2014 ein wichtiges Thema, sondern war immer schon ein wichtiger, wenn nicht entscheidender Aspekt einer professionellen Website.

 

Für Webauftritte gibt es dank neuen Techniken (CSS3, HTML5) nun auch neue typografische Möglichkeiten. In immer mehr Projekten werden grössere Schriften genutzt, welche dank der Unterstützung von unterschiedlichsten Webfonts zu tollen Ergebnissen führen, wie im Beispiel bei Greenville zu sehen.

9. Content Marketing & Content Fokussierung

Content wird einen viel höheren Stellenwert im Webdesign Prozess erhalten und so wird für Content Marketing eine eigene Rolle oder ein eigenes Department benötigt, und Stellenbeschreibungen wie ‘Content Marketing Manager‘,‘Director of Content‘ oder sogar ‘Chief Content Officer‘ werden immer häufiger auftreten.

 

Viele Webseiten sind inhaltlich sehr schwach, gefüllt mit schlechtem Inhalt, werden nicht aktuell gehalten und meistens für die eigene Zielgruppe nicht relevant.

 

Als Webdesign Agentur müssen wir den Inhalt bereits im Design-Prozess einplanen. Dabei stellen sich neue Fragen, welche Inhalte werden überhaupt gebraucht, wer verwaltet den Content und wie sollen diese Inhalte überhaupt dargestellt werden (Grösse, Typografie, Font, etc.).

 

Ein Unternehmen im Jahr 2014 braucht deshalb eine Content-Strategie, um qualitativ hochwertige Inhalte auf der Firmenwebsite bzw. dem Firmenblog zu publizieren. Daher schafft es auch Content Marketing in der Auswahl unser Webdesign Trends.

Content-Centric Design

Für den Besucher muss der Inhalt im Vordergrund liegen, d.h. mittels Bildern, Videos und aussagekräftigen Typografien wird der Content in den Mittelpunkt gesetzt.

 

Die Navigationselemente der Website werden im Hintergrund dezent aber klar ersichtlich positioniert. Der Content soll Emotionen wecken, welche zum Erfolg führen – der Webseitenbesucher wird zu einer interaktiven Handlung bewegt und wird im besten Fall zu einem Neukunden.

10. Storytelling mit Animation

Das sogenannte ‚Storytelling‘ ist das neue Marketingtool für Webseiten, die ihren Besuchern in wenigen Schritten eine spannende Geschichte erzählen wollen mit dem Ziel, dass die Kernidee des Unternehmens vermittelt wird.

 

Wenn also der Besucher sofort versteht, worum es geht und ihn dies anspricht, so wird er mittels Call to Action am Schluss der Geschichte animiert sich beim Unternehmen zu melden. Die positiven Gefühle, welche diese Story beim Besucher auslösen sollte, führt zu einer höheren Teilnahme, so werden aus Besuchern potenzielle Kunden.

 

Storytelling wird dann besonders effizient, wenn die Geschichte durch grosse Typografien und super Content ergänzt wird. So erwarten wir im Jahr 2014 durch Storytelling an neue Zielgruppen zu gelangen und bestehende Kunden noch besser mit dem eigenen Unternehmen verbinden zu können.

Fazit: 2014 hat viel zu bieten!

Wir freuen uns auf die vielen Webdesign-Trends, Entwicklungen und Herausforderungen. Sie möchten mit uns an Ihrer Idee arbeiten und diese voranbringen?

 

Wir wünschen Ihnen ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2014.

 

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