SEO-Leitfaden zum Linkbuilding

Maxi

von Maxi

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SEO-Leitfaden zum Linkbuilding

Webseiten mit vielen Links werden mit hohen Rankings bei Google belohnt.

Solche ohne Links fristen im Web üblicherweise ein Leben in der Dunkelheit.

Wenn Sie gerade erst mit SEO beginnen, könnte das Linkbuilding für Sie eine ziemliche Herausforderung sein.

Es gibt keine alleingültige Vorgehensweise und die richtige Taktik hängt von Ihrer Branche und Webseite, Ihren Ressourcen und Zielen ab.

Was bedeutet das eigentlich: Linkbuilding?

Linkbuilding ist der Prozess in der SEO, andere Webseiten dazu zu bringen, auf Seiten Ihrer eigenen Webseite zu verlinken.

Dadurch erhöhen Sie die Relevanz Ihrer Seiten für Suchmaschinen wie Google, was zu einem höheren Ranking und mehr Traffic führt.

Die beste Strategie dafür ist: Sie erstellen einen bemerkenswerten Inhalt, der anderen Webseitenbetreibern eine Verlinkung wert ist.

Links gehören zu den Top-Rankingfaktoren bei Google.

Wenn Sie also möchten, dass Ihre Webseite bei der Suche ein hohes Ranking einnimmt, brauchen Sie Links.

Für Suchmaschinen sind Links von anderen Webseiten wie „Wählerstimmen“.

Diese bestimmen quasi, welche unter den Tausenden ähnlicher Seiten zu einem bestimmten Thema ganz oben in den Suchergebnissen stehen sollten.

Seiten mit mehr Backlinks in den Suchergebnissen ranken tendenziell höher.

Allerdings sind Links nicht die Antwort auf alles, denn Suchmaschinen berücksichtigen auch viele andere Variablen beim Ranking von Seiten.

Mögliche Taktiken für das Linkbuilding

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Linkbuilding für Ihre Webseite voranzutreiben.

Beispielsweise können Sie Links anderen Webseiten manuell hinzufügen, die Ihnen nicht gehören, auf denen sich jedoch Links platzieren lassen.

In diese Kategorie fallen etwa Unternehmensverzeichnisse, soziale Profile, Kommentare zu Blogs oder hinzugefügte Inhalte in Foren und Communitys.

Weil diese Taktik aber so einfach ist, haben solche Links aus der Sicht von Google einen geringen Wert.

Und sie bringen Ihnen auch kaum einen Wettbewerbsvorteil, denn nichts hält Ihre Konkurrenten davon ab, dasselbe zu tun.

Mehr Erfolg bietet die Methode, sich an andere Webseiteninhaber zu wenden und sie zu bitten, auf Ihre Seite zu verlinken.

Natürlich sollten Sie nicht willkürlich Webseiten auswählen, Sie müssen den Angesprochenen schon einen unwiderstehlichen Grund für die Aktion geben.

Die Webseiteninhaber brauchen einen Anreiz, Ihnen zu helfen.

Fragen Sie sich also, was diese davon haben, ausgerechnet auf Ihre Seite zu verlinken.

Die beste Taktik ist es, organische Links von Nutzern zu erhalten, die Ihre Seite besucht haben.

Diese Besucher verlinken aus freien Stücken auf Ihre Webseite, ohne dass Sie sie dazu auffordern müssen.

Und das passiert dann, wenn Sie etwas wirklich Erwähnenswertes erstellt haben.

Was macht einen guten Link aus?

Niemand weiss genau, wie Google den Wert eines Links misst.

Die meisten SEOs gehen jedoch von ein paar allgemeinen Konzepten zur Bewertung von Links aus:

1. Autorität

Es gibt zwei Arten von Autorität: die einer bestimmten Seite und die einer ganzen Webseite.

Die Seitenautorität bezieht sich auf eine einfache Grundidee von Google:

Die Seite mit mehr auf sie verweisende Links erhält mehr „Stimmen“.

Laut Google gibt es keinen Messwert für Webseitenautorität.

Aber viele SEO-Profis haben da ihre Zweifel.

Müsste ein Link von der Neuen Zürcher Zeitung nicht mehr Wert bringen als einer von der Webseite Ihres Nachbarn?

Es sei denn, Ihr Nachbar ist Roger Federer.

2. Relevanz

Wie schon erwähnt, müssen Sie sich um relevante Links bemühen.

Verfolgen Sie nicht wahllos jeden einzelnen Link, der Ihnen ins Auge springt.

3. Ankertext

Bei einem Ankertext handelt es sich um einen anklickbaren Textausschnitt, der einen Link zu einer anderen Seite enthält.

Meistens beschreibt der Ankertext, worum es auf der verlinkten Seite geht.

Google verwendet die Wörter im Ankertext, um besser zu verstehen, für welche Keywords die referenzierte Seite ein Ranking verdient.

4. Platzierung

Die richtige Platzierung eines Links spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

Stellen Sie sich eine Webseite vor, die aus drei Blöcken besteht: Inhalt, Seitenleiste und Fusszeile.

In der Regel erhalten Links im Inhalt mehr Klicks, da dieser Block die meiste Aufmerksamkeit von den Besuchern erhält.

5. Zieladresse

Beim Erstellen von Links zu Ihrer Webseite gibt es drei Zieladressen, auf die Sie verweisen können.

Das ist zum einen natürlich Ihre Startseite.

Auch verknüpfbare Inhalte wie beispielsweise Online-Tools gehören dazu.

Und schliesslich die Seiten, die Sie tatsächlich brauchen, um bei Google hoch zu ranken.

Die effektivsten Strategien für das Linkbuilding

Lassen Sie uns einen Blick auf die besten Linkbuilding-Strategien werfen:

Checken Sie die Links Ihrer Mitbewerber

Die Link-Recherche von Konkurrenten ist eine der grundlegendsten Aktivitäten im Linkbuilding.

Die Top-Ranking-Seite für Ihre gewünschte Suchanfrage hat Google offensichtlich mit den richtigen Links überzeugt.

Sehen Sie sich die Links an.

Mit welchen Taktiken können Sie ähnliche Links erhalten und diese Seite übertreffen?

Erstellen Sie verknüpfbaren Inhalt

Sie brauchen etwas, auf das Ihre Webseitenbesucher gerne verlinken möchten.

Zu den verknüpfbaren Inhalten gehören beispielsweise Online-Tools, Infografiken und Tutorials mit Anleitungen.

Rühren Sie die Werbetrommel

Nutzer können nur dann auf Ihre Seiten verlinken, wenn sie sie auch entdeckt haben.

Denken Sie darüber nach, Werbeverträge mit den Social-Media-Webseiten abzuschliessen, auf denen sich Ihre Zielgruppe aufhält.

Bewerben Sie das Verlinken auf Ihre Webseite auch mit einer freundlichen E-Mail an die Betreiber anderer, relevanter Seiten.

Bloggen Sie als Gast

Viele Blogger akzeptieren qualitativ hochwertige, Mehrwert bietende Gastartikel in ihren Blogs.

Machen Sie sich auf die Suche nach seriösen Blogs.

Bieten Sie den Betreibern relevante Blogbeiträge an, die Sie gerne auf Ihrer eigenen Webseite veröffentlichen würden.

Tools für das Linkbuilding

Im Internet tummeln sich sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Tools für das Linkbuilding.

Welche davon für Sie passend sind, hängt unter anderem von Ihren internen Prozessen, Ihrem Betriebsumfang und natürlich Ihrem Budget ab.

In Bezug auf Backlinks ist es ausgesprochen hilfreich, die Links Ihrer Konkurrenten zu studieren.

Das hilft Ihnen, eine umsetzbare Linkbuilding-Strategie für Ihre eigene Webseite zu entwickeln.

Mit Inhaltsrecherche-Tools finden Sie Content, der viele Links generiert hat.

Es gibt ausserdem Tools, die nach Links Ausschau halten.

Sie helfen Ihnen, relevante Webseiten zu finden und zu priorisieren, an deren Betreiber Sie Ihre Anfragen zur Verlinkung senden können.

Web-Monitoring-Tools wiederum melden Ihnen neu veröffentlichte Seiten, die Ihr Keyword erwähnen, oder neue Backlinks, die Ihre Konkurrenten erworben haben.

Eines dieser Tools ist beispielsweise Google Alerts.

E-Mail-Outreach-Tools helfen Ihnen bei der Verwaltung und Verfolgung von Linkbuilding-Kampagnen.

Sie vereinfachen auch das Finden von Interessenten, das Erstellen von Vorlagen für die Kontaktaufnahme, das Senden von Follow-ups und mehr.

Fazit

Mit unserem Leitfaden zum Linkbuilding haben wir nur an der Oberfläche gekratzt, es gäbe noch viel mehr dazu zu sagen.

Gerne möchten wir Sie dabei unterstützen, Ihrer Webseite mithilfe wohldurchdachter Taktiken zu einem besseren Ranking bei Google zu verhelfen.

Lassen Sie uns doch direkt mit unserer erprobten SEO-Beratung starten.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Geschrieben von:

Maxi

Maxi Maxhuni

Maxi Maxhuni ist leidenschaftlicher SEO Blogger, Content Marketing- und SEO Spezialist. Er ist zertifizierter Google und Content Marketing Experte. Bevor er...

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