Google Ads Ratgeber: der erfolgreiche Einstieg

von Maxi

Google Ads (SEA)Online Marketing

Wie funktioniert Google Ads eigentlich? In diesem Artikel möchte ich den Anfängern, welche selbst mit Google Ads werben wollen, das Konzept etwas erläutern. Denn um bei Google Werbung zu machen, muss man erst einmal mit deren System vertraut sein. Als erstes muss man ein Konto bei Google (ads.google.com) erstellen und sich dann anmelden. Im zweiten Schritt werden die Schlüsselworte (Keywords oder Suchbegriffe) definiert.

 

Am besten öffnen Sie gleich eine Excel Tabelle und schreiben diese Schlüsselwörter, die Ihre Kunden / Leser in Google suchen, auf. Die Schlüsselwörter sind die Wörter, die eine Anzeige bei dem gesuchten Begriff bei Google auslösen. Wenn ich z.B. für MIK Group Werbung bei Google Ads mache, dann sind dies Wörter wie “SEO Agentur”, “Online-Marketing” und ähnliche Begriffe. Wenn nun jemand einen dieser Begriffe bei Google sucht, so erscheint entweder ganz oben – oberhalb der Suchergebnisse – oder rechts neben den Suchergebnissen mein Anzeigenplatz.

 

Wer zuoberst erscheint bei den Anzeigen wird durch eine Auktion geregelt: Wer mehr bietet, erscheint weiter oben. Wenn ich beispielsweise bereit bin, pro Besucher 2.50 Franken zu bezahlen, jedoch jemand anders 3.00 Franken, so ist der andere über mir. Und wenn mich nun gleich mehrere Mitstreiter überbieten, so wird meine Anzeige überhaupt nicht angezeigt, da das Gebot dementsprechend zu tief ist.

 

Der gebotene Betrag wird fällig, wenn jemand auf meine Werbung klickt. Man nennt den Betrag deshalb Pay‐Per‐Click (PPC) – da man pro Klick zahlt. Hier haben wir bereits unser erstes Problem mit Google Ads, denn wenn ich zum Beispiel mit dem Begriff “Start-ups” neue Kunden finden möchte, so werden viele, die unter Start-ups etwas anderes suchen, nur kurz auf meiner Seite sein und diese nie mehr aufsuchen. Somit zahlt man für Besucher, die keinen Mehrwert bringen.

 

Werbung kostet Geld, viel Geld. Und deshalb muss eine Investition bei Google Ads gut durchdacht sein: Die richtige Zielgruppe muss angesprochen werden, und das Budget sollte nicht zu knapp sein. Es ist bewiesen, dass bei Google ein grosser Teil der Suchenden auch bei den Anzeigen meistens nur auf die oberste klicken.

 

Somit spricht hier wiederum ein weiterer Grund für ein grosses Budget. Untersuchungen haben ergeben, dass die Anzeige auf dem zweiten Platz 38 % weniger oft angeklickt wird, als die Anzeige auf dem obersten Platz. Die Differenz von der ersten zur dritten Platzierung liegt bei ca. 70 %.

Tipps: Wie finde ich das richtige Budget heraus?

  1. Trial‐and‐Error: So lange probieren, bis es funktioniert.
  2. Für Neueinsteiger: Beginnen Sie mit einem Tagesbudget von 10 bis 50 Euro / Franken. Überprüfen Sie nach ein bis zwei Wochen die Leistung Ihrer Kampagne. Das Budget kann jederzeit geändert werden.

Google Ads: Aufwand und Ertrag

Zurück zu den Suchanfragen: Nehmen wir einmal an, dass nun jemand nach einer Dienstleistung oder einem Produkt sucht, wie zum Beispiel “Elektriker”, weil er eben gerade einen braucht für die neue Wohnung. Hier kommt Google Ads ins Spiel, denn diejenigen Elektriker, die bereits in Google erfasst sind, werden nun in den Suchergebnissen aufgelistet und womöglich nun den Telefonanruf des potenziellen Kunden erhalten.

 

Wenn Sie es diesen Elektrikern für Ihr Vorhaben gleich tun wollen, dann ist es wichtig, dass bei Google Ads der Aufwand und der Ertrag übereinstimmen. Sie sollten also zumindest Ihr in Google Ads investiertes Geld mit verkauften Produkten oder Dienstleistungen wieder hereinholen oder den Gewinn sogar steigern. Dazu ist eine Strategie notwendig. Denn sonst wird man zwar dank Google Ads gefunden, jedoch von Nutzern, die eigentlich etwas anderes suchen und deswegen gleich wieder weg klicken. Das schafft Kosten, aber keinen Ertrag.

 

Hierfür gibt es einen Begriff: „ROI“ bedeutet Return of Investment und wird zur Messung der Rendite gebraucht. So können Sie das Verhältnis des Gewinns zum finanziellen Aufwand berechnen und ablesen, ob sich der finanzielle Aufwand auch wirklich gelohnt hat.

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